Fellmarschalls

15. Mai 08

Geht doch!

Die entspannteste Katze der Welt:

14. Mai 08

Bitte aufhören!

Wer denkt, dass das Leben mit einer Katze wie in der Sheba-Werbung abläuft, der irrt. So sehr ich unsere beiden Norweger liebe, so oft denke ich auch daran, sie an die Wand zu klatschen. Aber weil wir erst vor einem Jahr alles ausgemalt haben, werde ich davon absehen. Nur deswegen.

Sich über die omnipräsenten Tierhaare aufzuregen ("Seit wann hab ich Angora-Unterwäsche???") wäre lächerlich. Stundenlanges Geschreie und Gemaunze hingegen sind auf Dauer nicht auszuhalten. Unterträglichere Laute kann ich mir einfach nicht vorstellen. Liegt vielleicht auch daran, dass ich keine Kinder habe. Und daran wird sich mit Sicherheit so bald auch nichts ändern.

09. April 08

Katzenjammer

Das hab ich nun davon, dass ich vergangene Woche das eine Katzentier nass gespritzt hab. Lektion "Die wird sich endgültig merken, dass sie im Bad nix verloren hat" ging voll daneben. Jetzt hat Fellmarschall M. eine Blasenentzündung, die sich gewaschen hat. Lullipfützen in der ganzen Wohnung verteilt, inklusive.

Aber wenn wir schon beim Bodenaufwischen sind, machen wir auch gleich die Blutreste des Federviehs weg, das heute Morgen sein Leben in unserem Arbeitszimmer lassen musste. Ein Dank geht an dieser Stelle an Fellmarschall E..

05. März 08

wake up cat

Wieder einmal nicht durchgeschlafen, weil die Fellmarschalls des Nächtens aus purer Fadesse meine Handtasche zerlegen. Pech nur, wenn sich die vermeintliche Leckerli-Schachtel als Kaugummi-Behältnis entpuppt. Den Frust darüber muss das Fellvieh natürlich lautstark loswerden.

Dieses Video (fragt mich nicht, weshalb ich es hier nicht einbetten kann, aber es ist WIRKLICH sehenswert), gefunden bei Ed, gibt uns zumindest das Gefühl, nicht die einzigen auf der Welt zu sein, die unter Miezens Schlapfen stehen.

22. Februar 08

Miezenfuchs

Fellmarschall M. gedenkt, die Wohnung zu verlassen. Nur auf einen Kurztrip ins Stiegenhaus. Wegen der Abwechslung und so. Blöd nur, dass immer noch wir diejenigen sind, die die Tür öffnen.
Katzenklappe gibt's zwar eine, aber die führt auf den Balkon. Nein, frische Luft und Vögelgezwitscher reicht dem befellten Tier ja nicht mehr. Da muss schon das Flair eines Jahrhundertwende-Stiegenhauses her.

Whatever.

Jedenfalls reagiere ich nicht auf das äußerst nervtötende "Ich will sofort raus aus dieser Bude, hinaus in den Bereich hinter der geheimnisvollen Tür, die sonst immer verschlossen ist, aber in den Garten trau ich mich eh nicht, aber der Balkon ist zu langweilig, egal, einfach raus hier"-Gejaule. Einfach aus Prinzip. Um zu zeigen, wer das Sagen hat. Und was macht das Katzentier, um aus seiner Misere zu kommen? Es sucht sich eine Rolle Luftpolsterfolie, die ich gerade verwenden wollte und schleppt diese mit einem Blick á la "Siehst du, SIEHST DU, dass ich DEINE Folie einfach so unter Beschlag nehme?!? Du hast ja KEINE Ahnung, WIE gefuchst ich sein kein. Wait and see" davon. Ich schaue M. nach, nur so interessehalber wohin die Reise gehen soll. Und siehe da, sie endet im Vorzimmer, neben der Wohnungstür, vor meiner geöffneten Handtasche. Dort hinein lässt Frau Katze den Folienballen fallen, dreht sich zu mir, sucht meinen Blick und bewegt mehrmals ihren Kopf in Richtung Ausgang und wieder zurück zu mir. Sagt mir, wer da unbarmherzig bleiben kann.

Sie bewundert gerade die Jugendstil-Ornamente im Eingangsbereich und gedenkt, in Kürze ihr erstes Buch zu veröffentlichen. Wenigstens bin ich nicht umsonst weich geworden.

15. August 07

Fellmarschall E. und das Meer

Fellmarschalls_2Die letzten Krümel Trockenfutter (gut zur Zahnsteinentfernung) noch nicht ganz runtergeschluckt und mit einem Atem, der die Vermutung nahelegt, das Maul, aus dem er dringt hätte vor wenigen Augenblick noch sämtliche Bewohner des Pazifiks zermalmt, nähert sich Fellmarschall E. (auf dem Bild links) mehr tapsig als kätzisch-elegant seinem Opfer. Mission: Reinigung (oder was er darunter versteht) jener Körperregion eines seiner felllosen Futtergeber, in der Augen, Nase und Mund praktisch quasi nebeneinander angeordnet sind. So muss sich Fellmarschall E. nicht großartig bewegen, wenn er mit seinem Parmesanreibe-ähnlichem Schlecker mehrmals hingebungsvoll kreuz und quer drüberziehen will. Hmmmm, sooo viel Katzenliebe auf einmal...Atem anhalten (meinen) und gewähren lassen. Schließlich will ich's mir mit E., sensibel wie er ist, nicht verderben. Bei einer zu erwartenden Lebensdauer von ca. 20 Jahren, könnte das Zusammenleben mit einem beleidigten Fellmonster nicht ganz so lustig unerträglich sein, wenn man an seiner Einrichtung hängt. Mein Gesicht nachher zu reinigen ist ja auch kein sooo großer Aufwand. Ehrlich, Danclor brennt weniger auf der Haut als man denkt.

Über Katzenklappe

  • In Kärnten wohne und arbeite ich. Einen Kärntner liebe ich. In meinem Nebenjob bin ich die persönliche Assistentin zweier Fellmarschalls. Dass mich fettige Fingertapser auf dem Edelstahlkühlschrank zu einer Familienpackung Prozac greifen lassen, tut hier eigentlich nichts zur Sache. Egal. Das ist mein blog. Meine Katzenklappe. Ich kann sagen was ich will. Yadda yadda yadda. Mich gibt's wirklich. Warum ich meinen Namen nicht nenne, ist schnell erklärt: it doesn't matter. Solltest Du mich (er)kennen: Gratulation, aber behalt's für Dich. Soviel Privatsphäre in einem öffentlichen blog verdiene ich wohl. Und für Inhalte von verlinkten Seiten kann ich nix.

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