Das Mädchen wird Ende der Woche drei Monate alt. DREI MONATE! Hilfe, sie wird so schnell groß! Ich werde jeden Tag ein bisschen mehr zum Muttertier, werde gelassener, weil sich alles einspielt. Schön ist das.
Sie hat mittlerweile entdeckt, dass ihre Hände tatsächlich zu ihr gehören und sie nicht nur zum in den Mund stecken da sind. Hallöle, mit denen kann man auch nach Dingen greifen! Diese neue Erkenntnis erheitert und begeistert das Katzenklappen-Baby dermaßen, so dass es sich - Achtung, Achtung! Ganz neu! - auch ab und an für 10 Minuten alleine beschäftigen kann.
Die Abende haben so etwas wie einen Rhythmus. Little Miss Sunshine wird täglich irgendwann zwischen 18:30h und 19:30h gebadet, dann gibt's das Grande (Tages)Finale: Einschlafkuscheln und -stillen.
Wenn man einschlafstillt hat man einigermaßen viel Zeit zum Nachdenken. Wenn man 2,5 Stunden am Stück einschlafstillt (so wie heute), hat man manchmal mehr Zeit zum Nachdenken als einem lieb ist (dafür schläft das Kind dann auch wirklich gut, wacht in der Nacht auch bei Hunger nie ganz auf und weint demnach nicht)
Während ich also überlege, worüber ich in meinem nächsten Blogeintrag schreiben könnte, wird mir schnell klar: ich will nicht mehr. Die Katzenklappe ist ein Experiment, das vor drei Jahren begann. Ich wollte einfach mal probieren, wie das so ist mit dem Bloggen. Ohne Plan und ohne mir darüber klar zu werden, was und wie viel ich eigentlich hier über Privates erzählen will und kann.
Jetzt weiß ich es. Mein Ziel war es nie, eine Heerschar von Lesern zu gewinnen. Mir ist etwas für mich viel Bedeutenderes gelungen, nein, vielmehr passiert: eine überschaubare, aber in den letzten 1,5 Jahren sehr konstante Leserschaft. Dankeschön euch allen!
Aus anfänglich anonymen KommentatorInnen entwickelten sich erstaunlich viele überaus interessante, äußerst nette und bereichernde Bekannt- und Freundschaften, die es ohne Katzenklappe nicht gegeben hat. Dafür bin ich dankbar.
Ich hätte noch genug zu sagen. Aber dies ist nicht mehr der richtige Ort dafür. Wenn es sich richtig anfühlt, starte ich vielleicht irgendwann mal einen neuen Blog. Wer daran Interesse hat, hinterlässt mir einfach einen Kommentar oder schickt mir ein kurzes Mail.
This is it. Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut!
:( auch wenn ich es nachvollziehen kann ist es traurig. Ich bin dabei, solltest du irgendwo anders/irgendwann mal wieder eine Leserin brauchen/wünschen.
Kommentiert von: M. | 29. Juli 10 um 07:31 Uhr
schade. aber ich versteh dich nur zu gut...
aber schön, dass sich euer leben mit baby so toll einpendelt! bald kannst du dich kaum mehr dran erinnern, wie "zach" die ersten wochen waren ;)))
freu mich auf ein wiedersehen!
busserl :)
(geiles foto übrigens)
Kommentiert von: stike | 29. Juli 10 um 08:26 Uhr
schade!
aber voll optimismus melde ich mich hiermit für den neuen blog als leser an.
bei twitter bleibst du aber?
Kommentiert von: frau_kollegin | 29. Juli 10 um 13:15 Uhr
Ach Mööönsch. Wenn's nur nicht so verständlich wäre. Aber los werden Sie mich nicht, Sie Herzchen, das wissen Sie. Und spätestens zum ersten Burzltag der kleinen Madame juckt es Sie eh in den Fingern, darüber zu schreiben. Wäre doch gelacht.
Kommentiert von: Pest Krause | 29. Juli 10 um 21:38 Uhr
Schade, schade, schade :(
Kommentiert von: Stefan | 30. Juli 10 um 08:55 Uhr
Danke euch! Geht runter wie Rizinusöl. So long!
Kommentiert von: katzenklappe | 30. Juli 10 um 22:13 Uhr
ich meld mich auch schon mal fürs neue blog an, wenns mal soweit sein sollte. bis dahin alles gute für euch und danke für die vielen tips. ein bisschen traurig bin ich auch.
Kommentiert von: frauniepi | 31. Juli 10 um 19:23 Uhr