Im Hause Katzenklappe ist es zurzeit etwas zugig. Ein Kommen und ein Gehen. ER steckt über beide Ohren in Arbeit und ist viel unterwegs. Ich habe ihn schon gebeten, ein Namensschild zwecks Wiedererkennung bei gelegentlichen Aufeinandertreffen anzustecken. Mein Tagesablauf ist hingegen unverändert geblieben.
Die Extra-Zeit, die sich aus seiner Abwesenheit für mich ergibt, um endlich beziehungsfeindlichen Beschäftigungen nachzugehen wie Lesen oder 15.000 Fotos in iPhoto zu betiteln und zu kategorisieren, nutze ich aber nicht wirklich. Einfach keine rechte Lust. Bin zurzeit irgendwie unfähig, mich auf eine einzige Sache zu konzentrieren. Fange etwas an, lege es nach ein paar Minuten nieder. Suche mir etwas anderes. Selbes (baldige) Ende.
Fehlt mir halt doch, der kleine Racker. (Entschuuuuldigung. Aber so viel Liebesgeständnis darf schon sein).
Morgen hau' ich aber mal wieder richtig auf den Putz und ziehe eine Sache am Stück gute 240 Minuten lang durch: der teuflisch abenteuerliche Plan involviert das Antreten einer Zugfahrt mit Start um 05:55 Uhr (ich darf mich als bekennende Langmützerin schon mal selbst dafür loben). Denn auch die Eltern samt Bruder wollen wieder einmal besucht werden. Ist doch eine schönere Beschäftigung, als Fotos zu sortieren, meine ich.
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