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August 2007

29. August 07

My bad

  Echt passiert. In dem Wiener Lokal, das diese Getränkekarte führt (Fotos zeigen nur das "best of") fragen wir nach dem Grund für die hohen Preise. Die Antwort des befrackten (!) Kellners: "Wie meinen"?

Wie wir feststellen mussten, hatte der - ausgesprochen freundliche - Mann hinter der Bar kein akustisches Problem mit unserer Frage, sondern eher ein inhaltliches. Rein auf der Sachebene gesehen, verstand der Gute nicht, wie man  gedanklich den Sprung vom Querlesen der Getränkekarte zu so einer Frage schafft. Da gab's für ihn erstmal keinen Konnex. Nach kurzem Überlegen, das Gesicht klarte auf wie der Himmel in Tibet nach einem kurzen Regenschauer im Frühling, meinte er selbstbewusst und keineswegs rechtfertigend: "Aber wir verlangen eh kan Eintritt!".

My bad. Ich bin's. Die Trutschn vom Land. Ich vergesse halt manchmal gerne, dass Lokale wo's ein 0,5l Getränk um € 0,80 gibt, nicht die Norm sind. Wie jenes, in dem wir gerne mal abhängen. Zwar mehr wegen der für uns günstigen, sehr kurzen Distanz zu unserer Wohnung und weniger aus Sparsamkeit und schon gar nicht wegen dem ähm, "rustikalen" Ambiente, aber egal. Dafür muss man sich zwar mitunter vom Chef persönlich ankeifen lassen, aber bitte. Als Neo-Kärntnerin bin ich ja schon ein bissl was gewohnt.

Aber es wurde damals noch ein ausgesprochen lustiger Abend in jenem Wiener Tanzlokal. Naja, bis zur Sperrstunde waren's zwar eh nur mehr zwanzig Minuten, aber immerhin. Ein Erlebnis. Nicht nur der Getränke wegen. Aber um das zu verstehen, muss man "auf der Boogie-Seiten" sein.

Getrnkekarte_1

Getrnkekarte_2

Wo die Liebe weh tut

Bei mir sitzt der Schmerz momentan am linken Knie (aufgeschürft) und am linken Oberarm (bläulich-grün). ER hat eine Prellung am linken Unterarm. Das kann unter Umständen rauskommen, wenn man den "ich-hab-dich-den-ganzen-Tag-sooo-vermisst-und-muss-dich-jetzt-sofort-noch-während-wir-mit-dem-Rad-auf-der-Straße-fahren-kurz-am-Arm-streicheln-und-dir-dabei-ganz-nahe-sein-und-dir-meine-Liebe-zeigen" Berührungsdrang nicht unter Kontrolle hat. Ja, da spürt man, wie weh die Liebe manchmal tut. Und hat gleich auch länger was davon. WENN DIE FAST NEUE LEDERJACKE AN DIESEM UNGEPLANTEN ABRIEBTEST UNFREIWILLIG TEILGENOMMEN, ABER NICHT BESTANDEN HAT.

Jeden Tag eine gute Tat!

Vor wenigen Tagen flatterte ein Kuvert ins Haus. Auf der Rückseite die PLZ meines ursprünglichen Heimatortes, den ich vor gut neun Jahren verließ, um in die Welt (read: Wien) hinauszuziehen. Na, wer schreibt mir denn da und warum gibt es offensichtlich im Zeugenschutzprogramm eine undichte Stelle, die meinen Aufenthaltsort verraten hat?

"Wir laden dich sehr herzlich zur 40-Jahr Feier der Pfadfindergruppe XY am 31. August 2007 ein", stand da in hübschester WordArt-Manier geschrieben. Und da waren sie plötzlich wieder...die Erinnerungen an die all-sommerlichen Ferienlager, das Morsealphabet und die unzähligen Knoten, die ich nie beherrschte, aber woran ich mich bei diversen Challenges immer erfolgreich vorbeimogeln konnte, ohne als vollkommener Girl-Scout-Loser dazustehen. Denn nur ein Knoten-beherrschender Pfadi ist ein guter Pfadi!

Wenn ich Freunden von meiner Zeit als Halstuch- und Abzeichenträgerin erzähle, kommen so schöne Sager wie "Ah, wie bei der HJ" oder "Hattet ihr da auch einen Führer?". Mir doch wurscht. Die ca. acht Jahre, die ich bei den Pfadis aktiv war, haben mich jedenfalls positiv geprägt. Würde so manchen in sozialen und emotionalen Belangen zurückgebliebenen (weil nicht geförderten/geforderten) Kindern auch nicht schaden. Nur meine bescheidene Meinung.

Heute Abgelutschtes wie "Zusammenhalt", Freundschaft", "mit Natur und Umwelt sorgsam umgehen", etc. war zumindest damals für mich Realität und das wurde mir nicht durch Worte sondern durch Taten vermittelt. Als ich die Schwelle zur Pubertät (was für ein grausliches Wort) überschritt, war mir das alles jedoch irgendwie zu kindisch und zu wenig modern. Ich wollte kein braves Kind mehr sein, das am Lagerfeuer sitzt und

"Wir lagen vor Madagaskar
Und hatten die Pest an Bord.
In den Kübeln da faulte das Wasser
Und mancher ging über Bord.

Ahoi! Kameraden. Ahoi, ahoi.
Leb wohl kleines Mädel, leb wohl, leb wohl."

singt.

Ich entschied mich fürs Abhängen in irgendwelchen abgefuckten Kaffeehäusern anstatt in die "Heimstunde" zu gehen. Nicht unbedingt ein großer Fehler, aber einer, der mir irgendwie noch Leid tut. Ich wäre heute bestimmt ein noch viiiiel besserer Mensch, wenn ich meine Pfadfinder-Karriere noch weiter verfolgt hätte...Denn der "jeden Tag eine gute Tat"-Leitsatz will sich nicht und nicht umsetzen lassen.

Und übrigens, der Einladung werde ich Folge leisten. Gut Pfad!

22. August 07

Definiere "dann"

"Dann" ist doch ein sehr dehnbarer Begriff, wie ich meine. Nur, wann genau ist jetzt dann? Jedenfalls nicht jetzt. Egal, wann dann ist, es ist mir zeitlich zuweit von jetzt getrennt. Wann? Immer dann, wenn es um [insert your least favorite household chore here] geht. Es will in meinen zugegebenermaßen blonden Kopf nicht rein, warum ER [insert your least favorite household chore here] meistens nicht sofort erledigt, sondern eben erst dann. Und alleine der Gedanke an dann bereitet mir Unbehagen. Was nicht unbemerkt bleibt (*betroffen schau*), aber im Endeffekt meist nichts an dann ändert. Lästig? Vielleicht. Ich hab's halt gern sauber pickobelloklinischdesinfizert.

Ich frage mich - mit gaaanz viel Liebe - ernsthaft, was dann besser ist als jetzt. Die Flusen am Boden haben sich dann auch nicht von alleine weggesaugt und das Geschirr wird dann ebensowenig selbständig von der Abwasch ins Kastl gehüpft sein. Also, WARUM warten? Es ändert nix daran, dass [insert your least favorite household chore here] eine Scheißarbeit ist und bleibt!!!

Ich weiß schon, was ich an IHM habe. Bei anderen Paaren kommt es wahrscheinlich erst gar nicht zu solchen Diskussionen. Aber, wenn ER schon -und darüber freue ich mich hausfrauisch- [insert your least favorite household chore here] ganz im Sinne einer gleichberechtigten (gibt's sowas überhaupt) Partnerschaft übernimmt, warum fast ausschließlich nur dann und nicht jetzt?

Hm, weil es für mich nur DIE eine Art gibt, einen Haushalt zu schmeißen? Wäre eine Möglichkeit. Die Zwangsneurose lässt grüßen...

note to self: 10-er Block Therapiestunden kaufen!!!

18. August 07

Harte Hasen- auch nach der Show

Ster- und Grissemann sind ja bekannt für ihren bissigen Humor; weit, weeeeeeeeit abseits von gutem Geschmack, wie die Erzählung von Fesselspielen mit der Amnesty-Chefin ("Damit sie einmal weiß, wovon sie immer redet"), auch deutlich macht. Und deshalb mag ich sie auch. Ich meine Stermann und Grissemann, nicht die Amnesty-Chefin. Obwohl ich das ja eigentlich nichtmal behaupten kann. Ich kenne sie ja nicht, die Amnesty-Chefin.

Egal, jedenfalls dachte ich, blauäuig wie ich manchmal bin, schon vor 14 Jahren, dass die vorgetragene, bis ins Detail ausgereizte Arroganz Teil der Show ist. Nö, nö, Du. Seit gestern weiß ich es besser. Während ihres gestrigen Auftritts in Klagenfurt ermunternden sie die Zuschauer noch, sie nach der Show an der Bar anzusprechen, sofern man sich dabei der eigenen genetischen Unterlegenheit bewusst sei. War ich mir, keine Sorge. Aber das war nicht der Grund, weshalb ich mich nicht an die Ausschank bzw. zum nur lose abgetrennten Séparée, in dem die Großmeister der Satire saßen, bemühte. Mir ist Leute ansprechen, wurscht wer das ist, eher unangenehm.

Ein Bekannter von mir wollte es hingegen wissen (ein Foto hätte er sich gewünscht. Eh mit fragen vorher. Er ist ja ein höflicher Mensch) und wurde von einem Securitytyp, der die beiden abschirmte, aber sofort zurückgedrängt.  Aus dem Séparée war zu hören, dass es einen der Herren "unfucke, fotografiert zu werden".

Nun gut, Privatsphäre gehört respektiert. Aber in einem Zelt, während einer öffentlichen Veranstaltung, nach einem Auftritt?!? Bevor Stermann und Grissemann "von Funk und Fernsehen kaputt gemacht wurden", wäre so eine Situation vielleicht anders gelaufen...?

15. August 07

Fellmarschall E. und das Meer

Fellmarschalls_2Die letzten Krümel Trockenfutter (gut zur Zahnsteinentfernung) noch nicht ganz runtergeschluckt und mit einem Atem, der die Vermutung nahelegt, das Maul, aus dem er dringt hätte vor wenigen Augenblick noch sämtliche Bewohner des Pazifiks zermalmt, nähert sich Fellmarschall E. (auf dem Bild links) mehr tapsig als kätzisch-elegant seinem Opfer. Mission: Reinigung (oder was er darunter versteht) jener Körperregion eines seiner felllosen Futtergeber, in der Augen, Nase und Mund praktisch quasi nebeneinander angeordnet sind. So muss sich Fellmarschall E. nicht großartig bewegen, wenn er mit seinem Parmesanreibe-ähnlichem Schlecker mehrmals hingebungsvoll kreuz und quer drüberziehen will. Hmmmm, sooo viel Katzenliebe auf einmal...Atem anhalten (meinen) und gewähren lassen. Schließlich will ich's mir mit E., sensibel wie er ist, nicht verderben. Bei einer zu erwartenden Lebensdauer von ca. 20 Jahren, könnte das Zusammenleben mit einem beleidigten Fellmonster nicht ganz so lustig unerträglich sein, wenn man an seiner Einrichtung hängt. Mein Gesicht nachher zu reinigen ist ja auch kein sooo großer Aufwand. Ehrlich, Danclor brennt weniger auf der Haut als man denkt.

13. August 07

ich und ich

Nachdem ich den Ort des Nur-schnö-auf-an-G'spritzn-nach-der-Arbeit-Umtrunks mehr flucht als artig verlassen habe, verbringe ich den Rest des Abend mit...TARA TARA...mir selbst. Me, myself and I. Katzenklappe meets Katzenklappe. Hallo, ist da jemand?

Wo ER denn eppa (habe ich übrigens in Kärnten gelernt. Genauso wie "ane" Nudeln Nudalan) sei, mag sich der interessierte Leser fragen. ER ist übrigens, soviel darf ich verraten, auf diesem blog auch unter dem Pseudonym "Trinkwasser" zu finden. Und ER ist auch derjenige, der frühmorgens die Katzenklos sauber macht. Wofür ich ihn unendlich liebe. Und für die anderen praktischen Dinge, die ER macht, wozu ich - aus welchen Gründen auch immer - nicht fähig bin. Oder auf die ich einfach keine Lust hab. Egal, jedenfalls ist ER noch dort. Beim Umtrunk, der sich nach den bisher vergangenen vier Stunden zielorientiert und karrieregeil zu einem mittleren Besäufnis hochgearbeitet haben dürfte. Prost!

12. August 07

Regnet es draußen?

Die beiden bemüht bunten Blumenfotos an der Wand sind zu schwach, um gegen die übermächtigen Weiß- und Beige- und Grautöne in Deinem Krankenzimmer anzukommen. Gedrückte Stimmung. Nicht nur innerhalb des Zimmers. Draußen ist der Himmel wolkenverhangen. An den gegenüber liegenden Hauswänden läuft noch immer Regenwasser herab und sucht sich in mehrspurigen, dunklen Bahnen einen Weg nach unten. Als wir in Dein Zimmer kommen, bist Du gerade dabei aufs Klo zu gehen. Ein enormer Fortschritt, wie ich erfahre. Eine Woche lang hast Du Dich nicht alleine aus dem Bett bewegt. Später erfahre ich, dass die Schwestern diese Woche nicht allzu glücklich darüber waren, dass Du einmal ins Bett gemacht hast. Du sollst auf den roten Knopf drücken, wenn Du aufs Klo musst oder in diese Urinpfanne reinmachen, sagen sie. Aber den roten Knopf merkst Du Dir nicht. Und die Schwestern merken sich nicht, dass Du Dir das nicht merkst. Ich glaube, dass Du Dir mit dem Gang aufs Klo, ein Stück Deiner Würde zurückholen wolltest. Laut, für Deine Verhältnisse, protestierst Du dagegen, eine Schwester zu holen. Ich schmunzle.

Ein paar Minuten später gehst Du, gestützt durch einen Deiner anderen Enkel, zurück an Dein Bett. Während Du Dich erleichtert hast, hast Du vergessen, welches der beiden Betten im Zimmer Dir gehört. Ich warte beim Richtigen auf Dich. Du bedankst Dich, dass ich mir Zeit für einen Besuch genommen habe. Ob es draußen regnet, möchtest Du wissen. Einmal, zweimal, fünfmal...Erstaunlich mit welcher Genauigkeit Du Dinge aus der Vergangenheit noch weißt, Dir aber nicht merkst, was Du uns vor einer Minute gefragt hast. Ich sitze neben Dir und streichle Deinen Arm. Wie dünn bist Du nur geworden. Deine Haut ist fast transparent. Zart wie Seidenpapier. Ein paar blaue Flecken unterbrechen die sonst so blasse Regelmässigkeit.

Für einige Momente ist es still im Raum. Ich schaue Dir bewusst in die Augen und hoffe, dass Du in meinen siehst, was ich empfinde. Ich drehe mich auch nicht weg, als ich am liebsten losweinen würde. Wir sehen uns ähnlich, finde ich. Ich merke, wie mir Tränen in die Augen steigen und ich beginne automatisch, Dich anzulächeln. Es ist wie ein Reflex. Und plötzlich sagst Du ganz leise etwas so unerwartet lustiges. Es ist schön, Dich lachen zu sehen.

Wir reden noch übers Krankenhausessen und über andere belanglose Dinge. Du fragst, wann Du nachhause darfst. Immer wieder. Wir sagen, dass Du noch ein Lungenröntgen machen musst und dann sieht man weiter. Die Antwort reicht Dir nicht. Immer und immer fragst Du. Wir können es Dir nicht sagen, weil wir es selbst nicht wissen. So gerne würdest Du diesen verhassten Ort verlassen wollen.

Nach 90 Minuten bitte ich die anderen zu gehen. Ich möchte kurz mit Dir alleine sein. Du bedankst Dich nochmals für meinen Besuch und verabschiedest Dich. Ich möchte Dir soviel sagen, aber Du bist so weit weg. Ich merke, wie Deine Gedanken abdriften. Ich streiche über Deine Haare, gebe Dir einen Kuss auf die Stirn, wünsche Dir alles Gute und sage Dir, dass ich Dich lieb habe. Du reagierst nicht darauf. Ich sage es noch einmal. Du schaust mich an und schweigst. Dein Blick sagt alles.

10. August 07

Alte Seele

Du willst nicht mehr hier sein. Die Engel warten schon auf Dich, flüsterst Du. Ich möchte sagen, nein schreien: bleib noch. Meine Lippen öffnen sich, heraus kommt nur ein verzweifelter Versuch das Richtige zu antworten. Ein Atemhauch ohne Inhalt. Ich versage. Seit Jahren. So lange schon möchte Deine Seele gehen, aber Dein Körper war bis jetzt noch nicht so weit. Jetzt scheint auch Deine Hülle immer kraftloser zu werden. Deine Gedanken setzen sich allmählich durch und übernehmen die Herrschaft über das, was Dich bisher noch hier gehalten hat.

Ich sehe Dich an und erlebe die vielen Jahre mit Dir noch einmal im Schnelldurchlauf. Wie Du mit mir die Pflanzen erklärt hast, die auf Deine Feldern gewachsen sind oder die Fische in Deinem Teich. Beim Schnapsen war ich Deine Kassiererin - eine große Verantwortung für eine Fünfjährige, die mich stolz gemacht hat. Beim Kreuzworträtsel lösen hast Du mich immer gefragt, ob ich Dir helfe. Ich wusste, dass Du die Antworten kanntest, auch ohne mich.

Deine Erinnerungen an den Krieg haben sich wie Ketten um Deine Seele gelegt. Du konntest sie leicht lockern, aber niemals sprengen. Gerne wärst Du Lehrer geworden, sagt Mama. Für mich warst Du das. Streng, aber liebevoll. Nicht mit Worten, aber Taten.

Johnny Taschentuch hast Du mich manchmal genannt. Das würde ich jetzt brauchen. Aber meine Tränen lassen sich damit bestimmt nicht trocknen.

In ein paar Stunden bin ich bei Dir. Warte noch auf mich. Einmal will ich Dich noch sehen und Deine Hand in meiner spüren. Dann lass' ich Dich gehen.

09. August 07

Und täglich grüßt das Murmeltier

7:00h (spätestens): er ist bereit, den Kilimandjaro zu besteigen. Und das auf seinen Händen mit verbundenen Augen. Ohne Pause.

7:01h: ich bekomme von all dem aktiv nichts mit, mein Unterbewusstsein nimmt jedoch - wie jeden Morgen - Aktivität auf der anderen Seite des Bettes wahr. Und ignoriert sie erfolgreich. Ich lebe seit Jahren mit dem Wissen, dass er die Heidi Klum der Morgenstunden (und nicht nur derer) ist: häppy-päppi-sunshine-mir-gehört-die-welt-undsoweiter

30-40 Minuten später:

ich (mit Ironman-Puls erwachend): Scheisse. Schon wieder so spät. Ich komme zu spät. Warum ist es nur schon so SPÄT?!?!?

er (frühstückend und Zeitung lesend): Guten Morgen Schatz! Wie hast Du geschlafen? Du, da steht in der Zeitung...

ich (ihn unterbrechend): Morgn! Scheisse, es ist schon so spät! Weißt Du eigentlich WIE spät es ist?

er: "..."

ich (nach QuickE-Dusche und high-speed schminken): Ok, Schatz. Muss los! Ist nämlich echt schon spät. Bis später! Liebe.

er: Liebe.

Und die Katzenklappe geht zu.

Über Katzenklappe

  • In Kärnten wohne und arbeite ich. Einen Kärntner liebe ich. In meinem Nebenjob bin ich die persönliche Assistentin zweier Fellmarschalls. Dass mich fettige Fingertapser auf dem Edelstahlkühlschrank zu einer Familienpackung Prozac greifen lassen, tut hier eigentlich nichts zur Sache. Egal. Das ist mein blog. Meine Katzenklappe. Ich kann sagen was ich will. Yadda yadda yadda. Mich gibt's wirklich. Warum ich meinen Namen nicht nenne, ist schnell erklärt: it doesn't matter. Solltest Du mich (er)kennen: Gratulation, aber behalt's für Dich. Soviel Privatsphäre in einem öffentlichen blog verdiene ich wohl. Und für Inhalte von verlinkten Seiten kann ich nix.

Da guckst du

  • katzenklappe. Get yours at bighugelabs.com/flickr

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